Ansichten

twilight - anitifeministisch?

Wer nicht völlig fanatisch auf die twilight-Romane bzw. den Film steht, liest sich vielleicht mal diesen Artikel hier durch, denn ich finde er trifft ganz gut den Kern dessen, warum ich dieses literarische Werk etwas weniger berauschend fand als andere. Zumindest ist es ganz schön mal eine nicht so lobestrunkene Kritik zu lesen.

Größtenteils hat mich die sexistische Rollenverteilung gestört, von wegen, Mädchen bekommt Prinzen, dem sie sich widerstandslos ergibt, auch wenn er genau entgegen ihrem Willen handelt, und er beschützt sie, während sie absolut tollpatschig und hilflos durch die Gegend stolpert, blablabla... halt sehr flach.

Wobei auch zu sagen ist: Jedem wie es ihm beliebt, über Geschmack lässt sich ja streiten und als leichte Unterhaltung taugen sie allemal.

besser wie ga nich

In Bezug auf Parteien habe ich ja keine besonderen Favoriten, weil ich finde, dass die am Ende doch alle nur das gleiche tun: Nämlich genau das, was nicht im Wahlprogramm stand...

Naja, hier hab ich jetzt eine Partei gefunden, die sehr interessant klingt, vielleicht mal ne Alternative...

DIE FRAUEN (das ist natürlich nicht, wie viele leider denken, gleichgesetzt mit Männer-Hass)...

Jede/r, der/die denkt, dass Frauen und Männer gleichgestellt sein sollten, ist Feminist/in.

Ego-Shooter

Wie???

Die Leichen hatten ihren Stift in der Hand

Die Tür wird aufgerissen und ehe du nur Blinzeln kannst kippt dein Nachbar vom Stuhl... wahllos - anders kann es nicht sein

Wie kann man so etwas tun?

Sicher gab es da ein Videospiel... lasst ma suchen

Schon mal dran gedacht, wie sowas überhaupt möglich ist??

Ich meine - 15 Waffen - hallo?

Bowling for Columbine

Die USA als Vorbild

Wieso sollte man Schusswaffen verbieten

Wieso sollte man aus so etwas lernen?

„Normale Menschen können sich das nicht vorstellen wie das ist wenn man wie ein Stück Scheiße behandelt wird, wenn man nicht mal normal durch die Schule gehn kann.  Sie lästern munter vor sich hin, schlagen, fluchen & gehn auf andere los ohne nachzudenken was es bewirkt.

Er war eines von diesen Opfern & da ist er durchgedreht. Er konnts nicht verkraften, er hat gesehn das sich nichts in seinem Leben bewegt. Er wollte nicht mehr. Aber ein normaler Selbstmord war ihm zu bedeutungslos, er wollte wenigstens einmal in seinem Leben gegen die andren gewinnen. Also hat er blutige Rache begangen.“

 

Ich stimme diesem blogger keinesfalls zu. Es ist schlimm, dass in unserer Gesellschaft Menschen einander so fertig machen... in den USA ist es in der Highschool-Hierarchie bekanntlich noch extremer...

aber all das ist doch kein Grund für solch eine Tat, oder?

Der Junge war weg von der Schule, hatte eine Zukunft, oder nicht?

Ich kenne natürlich keine Hintergründe, ich weiß nicht wie's dem Typen ging.... aber ich kann mir keine Rechtfertigung für so etwas vorstellen... dabei kommen auch immer Unschuldige um und du bist nachher nicht besser als die... selbst wenn es einige wenige gibt die dir etwas furchtbares antun, triffst du die doch bei sowas am allerwenigsten, dafür aber alle anderen...

einfach schrecklich und überhaupt unvorstellbar

 

freefeeling7

 

Lasst sie doch ersaufen

Unglaublich...

eigentlich wusste ich schon einiges über das Thema, aber es schockiert mich doch immer wieder.

Da wird deine Familie ermordet, du fliehst aus deiner Heimat, schlägst dich irgendwie durch, erlebst die furchtbarsten Dinge und siehst dann als einzigen Ausweg die Flucht. Du hörst von der Möglichkeit, dich in ein Boot einzukaufen und irgendwie, nach langer harter Arbeit, bekommst du das Geld zusammen.

Auf dem Boot verbringst du mehrere Tage, an denen du nicht weißt ob du leben oder sterben sollst... du hast nichts zu essen und bist am verdursten. Irgendwann kommt womöglich noch ein Gewitter und hoher Seegang und das Schiff geht unter. Mit etwas Glück bist du in der Nähe einer Küste und mit noch mehr Glück sieht dich jemand, der bereit ist dich zu retten.

Dann kommst du in ein Gefängnis und bleibst dort ein paar Jährchen, um vor dich hin zu vegetieren oder dich zu entscheiden, doch zurückzukehren in dein genauso grauenvolles Dasein in deinem Heimatland. Denn irgendwann scheint auch der Tod eine Alternative zu sein.

Solltest du einer der wenigen sein, die eine Aufenthalterlaubnis bekommen, hast du noch immer nicht das große Los gezogen, denn du hast kein Geld, keine Arbeit und nichts zu tun... und lebst auch nur in einem dreckigen überfüllten Wohnheim...

So oder ähnlich verläuft das Leben von Tausenden zur Zeit und daran sind nicht zuletzt wir Ex-Kolonialmächte und Industrienationen schuld... doch das wird verdrängt... die sollen gefälligst bleiben wo sie sind...

 

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Du warst Deutschland

Möchte man da Deutschland sein? Vielleicht sollte man überlegen, ob man diese Kampagnengelder für so etwas sinnloses wie "Du bist Deutschland" oder "be berlin" nicht lieber für sinnvolle Dinge wie Bildung, Kindertagesstätten etc. ausgeben sollte, sodass die Menschen von sich aus stolz darauf sein können, hier zu leben, weil es lebenswert ist, nicht weil es gerade wieder modern ist...

(Quelle: SpiegelOnline)

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NS-Kundgebung auf dem Ludwigsplatz in Ludwigshafen, um 1934: "Denn Du bist Deutschland"

 


Brumm

Neulich habe ich mit jemandem eine Theorie aufgestellt: Menschen brauchen auch so was wie Winterschlaf –mal einen Gang runterschalten.

Früher hatte man früh am Abend schon kein Licht mehr, da saß man dann gemütlich zusammen und ruhte sich aus –oder ging ins Bett. Nicht dass ich das moderne Zeitalter wegwünsche, aber wir haben sicher, wie Tiere, auch gewisse Anlagen, durch die wir den Winter eher zur Rehabilitierung brauchen, zum Abschalten.

Stattdessen muss man sich grade zur Weihnachtszeit hin zum Einen mit Schulstress rumschlagen und zum anderen mit dem Weihnachtsstress, den ihr sicher auch kennt.

Dabei fühle ich mich meist so, dass ich lieber Zeit für mich hätte, für Familie und Freunde (heißt ja auch Fest der Liebe, aber dafür ist ja keine Zeit) und halt mal rumzukuscheln, Tee zutrinken, Plätzchen zu futtern, meine ganzen Bücher zu lesen, oder im Schnee (der ja gar nicht da ist) zu stapfen...

Das sollte Winter sein, nicht noch mehr Stress als so schon...

Sicher, man könnte jetzt sagen „aber dann müsste die Schulzeit doch doppelt so lange sein...“ –Klar, wenn man’s so sieht... aber es geht ja darum, dass wir es eben eigentlich brauchen, ich zumindest, bin wohl eher ein Bär. Aber da die Hälfte der Schulzeit ja eh sinnlos ist, wäre das doch eine annehmbare Option, oder?

 

freefeeling7

 

Krank oder normal?

Schon wieder haben zwei Jugendliche einen Amoklauf geplant.

Und alle sind schockiert, alle Welt findet die zwei sicher gestört.

Ich bestreite nicht, dass man schon krank sein muss, um so etwas zu tun –oder zu planen. Doch man muss genauso verzweifelt sein.

Wie unglücklich ist jemand, der sein Leben wegwerfen will, um sich „zu rächen“?

Und woher kommt das? Fragt sich keiner, welche Gründe es (immer noch) gibt, dass man so krank wird, andere und sich selbst umbringen zu wollen?

Meinen die wirklich, es hilft, wenn man Sicherheitsleute postiert und Kontrollen durchführt?

Das verhindert vielleicht den Amoklauf an sich, behebt jedoch nicht die Ursache...

Wie kann man in Kauf nehmen, dass Schüler permanent unglücklich sind, ob wegen „zu schlechter“ Leistungen oder wegen Mobbings... Es scheint normal zu sein, sich beschissen zu fühlen, gerade in der Schule und drumherum.

Aber ist es normal? Und, gibt es keine Alternative?

Soll es ewig so weiter gehen oder macht man sich mal Gedanken und nimmt Änderungen vor, die auch von Grund auf und wirksam sind?

Es ist ja nicht so, dass wir Schüler unfähig wären, unsere Meinungen und Vorschläge beizusteuern. Wir, die wir die Situation doch am besten einschätzen können. Wir haben nur nicht die Chance, etwas zu verändern.

Und wie verzweifelt das macht, zeigt schon der Selbstmord des Jungen, der sich eigentlich entschlossen hatte, doch nicht Amok zu laufen...

Und dass dieser aktuelle Fall aus Köln keine Ausnahme ist, ist bewiesen...

freefeeling7

Anti-Stress-12-Punkte-Plan

1. Erst das Vergnügen, dann die Arbeit!

2. Noten nicht so ernst nehmen –das Abi kommt schon noch!

3. Scheiß auf die Anderen!

4. Lass die Hausaufgaben liegen, wenn du auf was anderes Bock hast!

5. Lern nicht unnötig viel!

6. Mach dir keine Vorwürfe, wenn du nicht lernst!

7. Vernachlässige nicht deine Interessen!

8. Lachen! (mit ganz vielen Ladas)

9. Schlafen!

10. Sinnloses tun! (wenn man Lust drauf hat)

11. Viel Rausgehen!

12. Viel zusammen machen!

Mey und ich haben diesen  Plan entworfen, um die nächsten Monate durchzustehen –nicht, dass wir noch kurz vorm Ziel aufgeben! Klingt vielleicht krass, aber man musste etwas ändern, so geht’s nicht weiter, sonst sehen wir nach dem Abi aus wie 80...

Liebe Grüße,

freefeeling7