Alle Rechte und Lizenzen liegen beim Verfasser des Werkes!!
(Alles, unter dem "freefeeling7" steht, ist von mir.)
ich halte die Vergangenheit fest
doch ich darf sie nicht beweinen
alles was war
bin ich jetzt
ohne dies wäre ich nicht
darum ist nichts vergangen
solange es weiter geht
nichts ist verloren
es lebt in der Gegenwart,
in der Zukunft
wenn du weiterlebst
lebt auch dein Leben
von damals bis heute
freefeeling7
Beiß mich
Schlag mich
Halt mich fest
Bitte bestraf mich
Bloß ignorieren sollst du mich nicht
Kratz mich
Beiß mich
Treib mir die Eifersucht aus
Pack mich fest und lass nicht los
Damit ich es begreife
Dass ich keinen Grund hab
Und es nur alles kaputt macht
Zeig mir nur du bist da
Zeig mir es ändert sich nichts
Auch wenn ich gehe
Dass ich dich spüre wenn ich fort bin
Und mich erinnere wenn ich zurückkehre
Schenk mir Schmerz
Gegen die Zeit
Schreib eine Geschichte aus Narben
Zeig mir dass du das Gleiche fühlst
Lass mich nicht vergessen
Schenk mir Momente aus Eis
Ich will das nicht wieder spüren
Dass es mir entgleitet
Also sag mir dass es nicht wieder passiert
Dass es anders ist
Weil nicht jeder gleich ist
Weil es noch Träume gibt
Die nicht platzen
Beiß mich
freefeeling7
Man nennt mich aggressiv, dominant
Doch ich bin Masochistin
Man möchte glauben ich würde das Licht wählen
Doch ich suhle mich wieder und wieder
Im Schmerz, in der Sehnsucht
nach dem was fehlt
ich schaffe es
es nicht Vergangenheit werden zu lassen
vermutlich, weil ich es nicht hinter mir lassen will
weil ich es noch nicht akzeptieren kann
dass es für immer ist
wieso lasse ich es zu?
Kann ich es nicht ändern?
Warum lasse ich die Tränen in die Augen,
wenn ich daran denke?
Warum denke ich daran?
Warum vergisst man so leicht den Schmerz
Warum ist es viel einfacher nur an die guten Zeiten zu denken?
findet man mehrmals im Leben einen Seelenverwandten?
bekommt man eine zweite Chance?
oder ist es gar nicht möglich ihn zu verlieren?
wie erkennt man ihn?
und warum hatten wir so viel gemeinsam?
es wäre so viel leichter
wenn ... und wenn.-.--
Hoffnung ist, was immer zurück bleibt
Wenn die Seuchen auf die Welt losgelassen
Doch Hoffnung ist, was mich nun quält
Ohne Hoffnung könnte ich abschließen
Doch immer flammt Hoffnung auf
Wenn ich an sie denke
Oder sie sehe
Fast immer
Manchmal erinnert mich etwas
An das Leiden, das vor der Hoffnung kam
Zwischen der Hoffnung
Mit der Hoffnung
Die Hoffnung hat mich so lang leiden lassen
Hoffnung und Liebe
Yin und Yang
Ohne die schönen Gefühle hätten die anderen keine Chance
Doch ohne die Qual gäbe es auch kein Glück
Grausige Partner
Letztendlich wollen wir es beide nicht
Doch einmal muss es eine gewollt haben ?
Jetzt ist es zu spät
Die Flussarme
Die Fässer
Ich weiß nicht ob die Kontinente kommen
Wo sich die Arme kreuzen
Ich weiß nicht was besser wäre
Ich weiß nur dass mich dieser Dämon immer wieder einholt
Damit muss ich leben
Doch irgendwie werde ich ihn vielleicht lieb gewinnen
Als Ersatz für die Trauer
Um alles andere
Und für das was wir hatten
Es war wohl groß genug
Damit den ganzen Dämon zu nähren,
für lange Zeit,
so lange, bis ich fähig bin,
die Hoffnung ziehen zu lassen,
den Schmerz zu begraben
und falls ich nicht zu stolz bin
falls wir nicht schon längst für immer getrennt sind
dann vielleicht
ich darf nicht an Schokokuchen denken
ich will so vieles nicht vergessen
und müsste es doch
wie soll man da einen Mittelweg finden?
freefeeling7
Tag für Tag fehlt mir mehr Boden unter den Füßen
wird zu Nebel aus Ungewissheit
in meinen Träumen
nimmt Sehnsucht nach Geborgenheit
zunehmend reale Formen an
egal wo
Zuflucht wäre schön
und ich kann dir in die Augen schauen
und sehe etwas neues in meinem Herzen
weil ich mich aus Angst nur festhalten will
ich frage mich ob du mich lassen würdest
oder ob es schon zu spät ist
vielleicht geht es auch so
freefeeling7
manchmal denke ich
es war vielleicht keine von uns schuld
dass es die Zeit war, die die Dinge änderte
bis wir nicht mehr hineinpassten
ich kann mich an den Schmerz erinnern
doch wenn ich dich sehe, wenn wir lachen
kann ich die Person nicht wiederfinden,
die mich so verletzt hat
es tut mir so leid um das Vertrauen
das verloren geht
denn nicht mit vielen kann ich einfach reden
wie mir ist
doch ich habe Angst,
wenn wir an dieser Stelle weitermachen
just like that
dass ich wieder verletzt werde
denn auch, wenn ich dich noch spüre,
wenn ich dich nie vergessen werde,
und all unsere gemeinsame Zeit,
weiß ich, dass irgendwo in dir
etwas ist,
das mich brechen kann
also wie kann ich das erneut riskieren?
Auch wenn etwas in mir glauben will,
dass es noch eine Chance gibt...
es kann nicht einfach so weitergehen
freefeeling7
Es tut so weh
Ich weiß nicht warum ich es noch zulasse
Warum ich so masochistisch bin
Niemand ist perfekt
Ich war es sicher nie
Ich bin eifersüchtig
Aber ich bin nicht blöd
Und ich entwickle mich
Und ich habe nicht zu lange festgehalten
Vielleicht hätte ich es tun sollen, aber das bringt nichts,
wenn der andere weg will
und sich nicht einmal mehr nach einem umdreht
Und, was ich mir mühsam beibringen musste:
ICH WAR NICHT SCHULD
Wenn jemand nicht mehr da war, dann sicher nicht ich
Ich weiß dass ich auch schwierig bin
Aber ich war nicht schuld dass man nicht streiten konnte
Ich lasse es zu
Dass dieser Speer mich durchbohrt
Auch wenn ich nicht weiß warum
Warum ich die Rüstung ablege
Als wäre alles überstanden
Wohl weil ich Hoffnung sah
Naiv
So Naiv
Vielleicht auch weil ich mir zu viel Zeit erlaube
Und in Sachen wühle die besser verborgen blieben
Ich hätte nie gedacht ich würde dich einsperren
Wenn du es so empfunden hast...
War es dennoch nicht meine Schuld dass du es zugelassen hast
Ohne Widerspruch
Ohne ein Abschiedswort
Ich dachte es wäre leichter
Dich wie eine Freundin zu behandeln
Oder wenigstens eine Bekannte
Aber so etwas scheint eben unmöglich
Zumal ich die Distanz nötig habe
Da die Wunden nicht heilen wollen
Aber ich merke genauso
Dass du es nicht willst
Weil du es nicht mehr brauchst
Meinst ich sei überheblich
Meinst ich würde dir etwas nehmen wollen
„wie immer“ ??
was soll ich da noch sagen
dabei versuche ich nur zu leben
zu überleben
Was gäbe ich dafür wenn die Menschen mal ehrlich wären
Es würde so vieles einfacher machen
Was kann ich dafür, wie sich Dinge entwickeln?
Du hast mir auch keine Wahl gelassen, als das Beste draus zu machen
Und welchen Grund könnte es noch geben, auf dich Rücksicht zu nehmen,
die du lange schon nicht mehr auf mich Rücksicht nimmst?
Und jetzt kann ich hoffentlich alles hinter mir lassen
Da es nichts zu betrauern gibt
Wenn deine Welt in Schutt und Asche liegt
Vielleicht finde ich ja mal ein paar Seelen
Die nicht glauben sie müssten sich hinter einer Fassade verstecken
Die sagen wenn sie etwas stört
Das ist meine Hoffnung
Dass die Welt nicht nur aus falschem Lachen besteht
Dass es Menschen gibt die wissen wollen wer man ist
Die einen nicht gleich abstempeln
Und vor allem eines sind:
Ehrlich
Ach ja:
Ich habe nicht mal mehr Mitleid
Denn ich weiß wie ihr denkt
Und ich muss auch an mich denken
Damit es überhaupt jemand tut
freefeeling7
Wenn ich nur
die alten Wege gehe,
langsam geht es
es gibt Gründe
dass ich meide sie zu sprechen
denn ich kann mich
dann kaum wehren,
ich möchte nur reden
für immer mein Herz ausschütten
mein Gedächtnis ist im Herzen
mein Verstand ruft Halt
doch die Luft zieht mich
will meine Zunge lockern
ich baue eine Mauer
aus Schweigen
oder ich fliehe
schnell genug
doch danach
ertrage ich die Wege kaum
die das Gedächtnis meines Herzens
fest umschließt
nur eiserner Wille hält mich davon ab
wieder zu fallen
ich habe keine Erklärung
warum es nicht vorbei sein kann
vielleicht kann ich nicht abschließen
weil sie es vermeidet?
nebeneinander scheinen
ohne dass Strahlen sich schneiden
wie kann das möglich sein
ihr Gebaren macht
mein Gedächtnis unglaubhaft
meine Wunden Lügen
ich dachte es ginge
doch es scheint nicht möglich
warum ist das so schwer?
warum heilen manche Wunden nicht?
warum komme ich nicht los
warum lässt du mich nicht geh’n
ich bin trotzdem etwas stolz
denn ich sprenge die Ketten
jetzt schon schneller entzwei
ich brauche wenige Tränen
der Blick nach vorn
sieht weniger Nebel
was bleibt ist Zuversicht
freefeeling7
